between FACT and FICTION:
Rock Weekend
Mein erstes Musikalbum
Mit Rock Weekend habe ich mir einen Jugendtraum erfüllt:
Ganz im Sinne der Rock Weekend-Bücher:
Machen – es ist nie zu spät.
Bis auf „Rock it, Texel!“ basieren die Stücke auf meinen Jugendtexten. Da die Originale derzeit unauffindbar sind, habe ich mich auf meine Erinnerungen verlassen. Manche Zeilen tauchten sofort wieder auf, andere entstanden neu – teilweise mit Unterstützung von ChatGPT. Die musikalische Umsetzung erfolgte mit SUNO AI.
Das Ergebnis: ein Rock-Pop-Punk-Album zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen eigenen Texten und künstlicher Kreativität – between FACT and FICTION.
Jetzt auf Spotify, Apple, Amazon, Bandcamp, YouTube…
Rock it, Texel!
Friday night, the speakers scream, salt in the air, spilled beer and dreams…
Der Soundtrack zum Buch – zwei Versionen, zwei Stimmungen:
passend zum Freaky Friday die eingängige Party-Punkrock-Nummer,
für den Chilly Sunday die melancholische Rockballade.
Angel
…fly to your paradise!
1988 schrieb ich „Angel“ als Teil eines Konzeptalbums: Patience and Loneliness.
Fast 40 Jahre später ist daraus endlich ein fertiger Song geworden.
Pathetisch, kitschig, bittersüß – genau so, wie ich ihn mir damals vorgestellt habe.
Mehr dazu findet sich im Rock Weekend-Kapitel „Patience“.
The princess of the sky is on her way to find her prince.
Heroes
Sitting in the classroom together we thought we could conquer the world…
„Heroes“ schrieb ich Ende der 80er – für einen lokalen Hair-Metal-Helden.
Guter Typ. Die Metalmähne saß perfekt, tausend Ideen – konkrete Ergebnisse aber eher rar gesät.
Der Song erzählt von den typischen Klassenzimmerromanzen und Kinderzimmerträumen, wie sie auch in meinen Büchern immer wieder auftauchen: Nostalgie pur!
… Now all I have is faith in tomorrow and laughter ‘bout all those big words!
Innocence
I travel through valleys of dreams tonight.
Ich mag diese gebundene Lyrik. Diese ruhige, nachdenkliche Grundstimmung.
Mehr zur Entstehung findet ihr im gleichnamigen Kapitel in Rock Weekend.
Jochen Hirschinger hat „Innocence“ bereits in mehreren Versionen musikalisch umgesetzt. Mit Hilfe von SUNO sind zwei sehr stimmige Balladen entstanden, die dem ursprünglichen Charakter treu bleiben.
Mehr zu den Aktivitäten von Jochen Hirschinger gibt es auf seiner Homepage: hirschinger.de
Invasion
And when I think about tomorrow, I am filled with a thousand sorrows
Den Text schrieb ich 1990/91 nach dem Einmarsch des Irak in Kuwait.
Für mich als Zivildienstleistender war das damals kaum zu begreifen – ebenso wie die späteren Bilder des US-Angriffs, die plötzlich live über CNN ins Wohnzimmer kamen.
Was damals fern schien, hat sich in den letzten Jahren in noch viel dramatischerer Form wiederholt. Der Song wirkt heute leider aktueller, als mir lieb ist.
Die Ursprungsfassung habe ich weitgehend beibehalten und nur einzelne Lücken ergänzt. Musikalisch wollte ich Invasion genau so haben: Eingängiger Folk-Punkrock!
’Cause tomorrow this could be a battlefield, invasion in a land of peace.
The System
Love and Peace?
„The System“ klingt nach frühen 90ern.
Nach Bad Religion.
Nach Turbo-Kapitalismus, rechtsradikalen Exzessen und neuen Wahrheiten.
Und nach Rock Weekend, Freaky Friday.
Children of Shame
Far from heaven, close to hell.
Den Originaltext habe ich – mit Unterstützung von ChatGPT – einmal komplett überarbeitet und entstaubt.
Aus der früheren Prog-Metal-Hymne wurde ein wütender Hardcore-Punk-Track.
Und trotzdem fühlt sich der Song immer noch sehr nach 1987 an:
Rebellion. Aufruhr. Sturm und Drang.
Mehr dazu im gleichnamigen Kapitel in Rock Weekend.
Island
Oh my lord, take me to the island!
Ebenfalls ein Songtext aus den frühen 90ern. „Island“ transportiert diesen Drang nach kleinen Alltagsfluchten – die Sehnsucht nach den Wohlfühloasen, nach diesem imaginären Sehnsuchtsort.
Irgendwo ganz nah.
Oder ganz weit weg.
Das Rock-Weekend-Gefühl.
Take me far away!
Wild Generation
We swore the night was ours!
Auch hier trifft Vergangenheit auf Gegenwart:
Reste des Originals „New Generation“ von 1987 verschmelzen mit Textsplittern aus Rock it, Texel!
Nostalgie? Ja.
Aber nicht stehenbleiben – es geht immer weiter.
Meine Generation ist strukturiert und perfektionistisch –
und gleichzeitig chaotisch, sprunghaft, nicht ganz fehlerfrei.
Mit Ecken und Kanten.
Wenn es sein muss: rebellisch und wild.
Mit Herz.
Mit Ironie.
Wir brennen noch!
Mehr zur Geschichte des ursprünglichen Songs findet ihr im Rock Weekend - Kapitel Love to Love.
We still shake this place to the ground!